Mobilität als Zukunftsfrage

 

Christina Mader steht hinter 100 Euro-Ticket

 

Wie geht es mit der Bahn im Allgäu weiter? Der Landtagsabgeordnete Thomas Gehring hatte zu einer Podiumsdiskussion mit Prof. Alfred Bauer von der FH Kempten, Bernhard Joachim von der Allgäu GmbH, dem bayerischen Bahnchef Klaus Dieter Josel, Uli Hüttenrauch (Allgäu-Walser-Card) und der Oberstdorfer Hotelierin , Cora Frank nach Fischen eingeladen, Moderiert wurde die Veranstaltung von der  Kreissprecherin und Landratskandidatin Christina Mader. Zuletzt häuften sich die Beschwerden über Zugausfälle, Verspätungen und mangelnde Barrierefreiheit. Angesichts der Verkehrslawinen, die im südlichen Landkreis regelmäßig für Staus sorgen, ist es für die Grünen dringend  notwendig, dass mehr Fahrgäste die Bahn nutzen. „Der Weg muss eindeutig in Richtung eines Verkehrsverbundes gehen – etwa für das südliche Schwaben“, so Mader. „Wir müssen das Bahnthema als Zukunftsthema sehen. Der Bahn kommt angesichts des Klimawandels eine wichtige Rolle zu“, erklärte Gehring. Für ihn hat hier vor allem die Strecke Ulm-Kempten Priorität, auf der es vermehrt zu Verspätungen kommt: „Kempten-Ulm muss dringend elektrifiziert werden“. Auch das vom Landkreis auf den Weg gebrachte 100 Euro-Ticket für den ÖPNV war ein Thema. Mader betonte, dass sie und die Grünen „voll hinter dem günstigen Ticket stehen“. Der Beschluss des Kreistages sei eindeutig und beinhalte drei Punkte: Das 100 Euro-Ticket als Anreiz, eine Angebotsausweitung und den Weg in Richtung eines Verkehrsverbundes einzuschlagen. In der Runde herrschte Einigkeit, dass es nicht nur um die Bahn sondern um ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für Urlauber und Einheimische geht. Für Mader ist die Mobilitätsfrage eine der wichtigsten Entscheidungen der nächsten Jahre.

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